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Raphael Wittmer

Tenor//

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Der Schweizer Tenor Raphael Wittmer ist Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. In der Spielzeit 2026/27 ist er dort unter anderem als Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“, als Michel Ardan in der Uraufführung „Die Reise zum Mond“ sowie als Ali in André-Ernest-Modeste Grétrys „Zemira e Azor“ zu erleben. Zu seinem Repertoire am Nationaltheater zählen außerdem Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail“, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Truffaldino in „Die Liebe zu drei Orangen“, Camille de Rosillon in „Die lustige Witwe“ sowie der Kaufmann in „Jakob Lenz“.

 

Gastengagements führten ihn zuletzt an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, das Teatro Massimo in Palermo, die Staatsoper Hamburg, das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und die Staatsoper Stuttgart. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Alessandro De Marchi, Fabio Biondi, Dan Ettinger und Alexander Soddy sowie mit Regisseuren wie Luk Perceval, Calixto Bieito, Lorenzo Fioroni und Barbora Horáková zusammen.

 

Auch auf der Konzertbühne ist Raphael Wittmer regelmäßig zu erleben. Am Karfreitag 2027 wird er in der Christuskirche Mannheim als Evangelist und Arien-Tenor in J. S. Bachs „Johannes-Passion“ zu hören sein. Mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor sang er die Tenorarien in Bachs „Johannes-Passion“ in der Thomaskirche Leipzig; die Aufführung wurde auf ARTE Concert ausgestrahlt. In Mannheim interpretierte er die Tenorpartie in Mendelssohns „Elias“ gemeinsam mit Chor und Orchester des Nationaltheaters Mannheim. Zudem war er im Kölner Dom in Rossinis „Stabat Mater“ zu hören. Gemeinsam mit seinem Duo-Partner, dem Akkordeonisten Goran Stevanovich, entwickelte er eine Fassung von Schuberts Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ für Tenor und Akkordeon.

 

Seine musikalische Ausbildung begann Raphael Wittmer bei den Luzerner Sängerknaben sowie als Cellist an der Musikschule Luzern. Bereits im Alter von neun Jahren stand er als Erster Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte“ unter der Leitung von Marcello Viotti am Luzerner Theater erstmals auf der Opernbühne. Er studierte Gesang an den Musikhochschulen in Basel und Köln und wurde durch Stipendien der Friedl-Wald-Stiftung sowie der Marianne-und-Curt-Dienemann-Stiftung gefördert. Nach Abschluss seines Studiums war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, bevor er sein erstes Festengagement am Theater Plauen-Zwickau antrat. Dort debütierte er unter anderem als Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“.

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