Raphael Wittmer

Tenor//

Raphael_Wittmer_Pilatus_2_Panorama.jpg
  • Schwarz Instagram Icon
  • Black Facebook Icon

Der Tenor Raphael Wittmer erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Luzerner Sängerknaben und stand als 1. Knabe in der Zauberflöte unter Marcello Viotti erstmals als Solist auf der Bühne. Von 2003-2007 studierte er Gesang an der Musikhochschule Basel, danach folgte ein Aufbaustudium an der Musikhochschule Köln mit Abschluss 2009. Raphael Wittmer ist Stipendiat der Friedl Wald-Stiftung und Preisträger der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung.

 

Erste Bühnenerfahrungen sammelte der Tenor bereits während des Studiums als Sailor in Dido and Aeneas am Theater Basel. Von 2008-2010 war Raphael Wittmer Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln. Es folgte ein Festengagement am Theater Plauen-Zwickau, wo er unter anderem als Ferrando in Così fan tutte und als Walther von der Vogelweide in Tannhäuser debütierte. Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 wechselte Raphael Wittmer ins Ensemble des Nationaltheaters Mannheim wo er unter anderem als Beppo in Pagliacci, als Kaufmann in Jakob Lenz und als Camille de Rossillon in der Lustigen Witwe auf der Bühne stand. Gastspiele führten ihn in jüngerer Zeit als Don Ottavio in Don Giovanni ans Theater Heidelberg, als Dr. Otto Siedler im Weissen Rössl ans Konzert Theater Bern und als Truffaldino in Die Liebe zu drei Orangen an die Staatsoper Stuttgart. In der Spielzeit 2022/23 ist Raphael Wittmer als Pedrillo in der Entführung aus dem Serail am Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg zu hören. Zudem wird er am Nationaltheater Mannheim als Basilio in Le nozze di Figaro, als Liverotto in Lucrezia Borgia und als Conte Almaviva im Barbiere di Siviglia auf der Bühne stehen.

 

Seit Beginn seiner sängerischen Laufbahn tritt Raphael Wittmer international auch als Konzertsänger in Erscheinung. Neben den Tenorpartien in den Oratorien von J.S. Bach gehören unter anderem der Messiah von G.F. Händel, die Schöpfung von J. Haydn, der Elias von F. Mendelssohn und die Petite messe solenelle von G. Rossini zu seinem ständigen Konzertrepertoire.